News - Neuigkeiten

Neues vom Schnuckenhof

Ups, schon wieder ein Jahr vorbei!


Die Zeit, die rennt im Sauseschritt, wir laufen mit, wir laufen mit... da ein Jahr aber zumindest gefühlt auf einmal deutlich weniger als 365 Tage enthält und ein Tag immer noch nur 24 Stunden hat, mussten wir uns von einigen Projekten und Produkten trennen. Einiges lohnte den hohen Arbeitsaufwand leider finanziell nicht, anderes war vom Arbeitsaufwand her nicht mehr zu stemmen und wiederum anderes musste für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt oder outgesourced werden. Man wird ja leider auch nicht jünger!

Das Wichtigste zuerst: Trotz vieler Änderungen gibt es auch dieses Jahr einen Herbstmarkt auf dem Schnuckenhof. Der Termin fällt dieses Jahr auf den 14.10.2017, das ist der zweite Samstag im Oktober. Es wird wieder kulinarisches, erbauliches und wissenswertes geben und wir freuen uns auf viele große und kleine Gäste.

Auch bei verschiedenen Weihnachtsmärkten werden wir wieder mit von der Partie sein.

Auch wichtig: Unsere Schafe werden zwar nach wie vor mit eigenem Futter versorgt, aber wir arbeiten nicht mehr unter dem Siegel der Bioverbände. Gründe dazu erläutern wir gerne im persönlichen Gespräch. Einen großen Teil unser Zeitweise sehr breiten Produktpalette in Bezug auf Heidschnuckenspezialitäten stellen wir nur noch auf Vorbestellung her.

Trotzdem waren wir mit vielen Leckereien auf dem Festival "A Summer's Tale" vertreten und danken auch hier noch mal allen, die so fleißig mitgeholfen haben! Es hat nicht ganz so viel geregnet wie im vergangenen Jahr und so mancher Gast erwies sich als Wiederholungstäter.

Von vielen Tieren mussten wir in diesem Jahr Abschied nehmen.

Unser treuer Jagdhund Bautz musste im Frühjahr eingeschläfert werden, da ein Geschwür nicht mehr heilen wollte und der Krebs ihm sehr zu schaffen machte. Er wurde knapp 15 Jahre alt. Vicky ist auch nicht mehr so gut zu Fuß und schaut sich das Treiben auf dem Hof am liebsten von der Haustür aus an. Dort liegt sie vorzugsweise mitten im Weg, so dass sie alle herein- und herausgetragenen Lebensmittel genauestens überwachen kann.

Hühner und Bienen gibt es zur Zeit nicht mehr auf unserem Hof. Der Arbeitsaufwand und die hohen Kosten (Bienensterben durch Varroa-Milbe, Pestizide etc., Aufstallpflichten wegen Vogelgrippe...) waren leider nicht mehr tragbar.

Die Shetlandponies dagegen sind nur "outgesourced" und leben derzeit bei den Enkelkindern Nr.2 und 4, damit sie etwas mehr Bewegung bekommen und so langfristig gesund bleiben.

Dafür gibt es einen neuen vierbeinigen Kollegen auf dem Schnuckenhof, der helfen soll, selbige im Zaum zu halten: Merlin, ein Schafpudel aus dem Zwinger "mit der treuen Seele". Momentan liegt eher eine Verwandtschaft zu Schnappschildkröte und Kleidermotte nahe, aber die Zuchtpapiere sagen eindeutig, dass seine Vorfahren Hunde sind, die Schafe zu hüten wissen. Na, mal sehen wie sich der Youngster entwickelt. Gänse hüten kann er jedenfalls schon fast. Die Arme von der Chefin werden auch wieder heilen - irgendwann. Bis dahin: nicht wundern, sie hat weder in einen Fleischwolf gefasst noch Bekanntschaft mit einer neunschwänzigen Katze gemacht. Das war nur ein kleiner übermütiger Flauschball mit spitzen Zähnen...

Die Leinegänse haben dieses Jahr brav etliche Gössel großgezogen, so dass wir ausreichend Geschnatter und Geflatter auf dem Hof hatten.

Die Schafe freundeten sich schnell mit dem neuen Bock an. Elvis sorgte nach Geburt der Lämmer zunächst für ein paar Schrecksekunden, als er mit gesenktem Kopf auf die kleinen schwarzen Wollknäule losging - und für noch größeres Erstaunen, als der rasende 60-Kilo-Kerl sich kurz vor dem Zusammenprall in ein übergroßes Lamm mit dicken Hörnern verwandelte und vergnügt mit seinem Nachwuchs um die Wette hüpfte. Alle viere in die Luft, auf die Heuraufe, um die Mutterschafe, quer über die Wiese und wieder zurück...die Damen konnten da nur mit den Köpfen schütteln.

Im August hatten wir unsere liebe Not, ein halbwegs trockenes Fleckchen für die vielen Schäfchen zu finden. Das recht nasse Jahr macht sich in großen Pfützen, nahezu Seen, auf den Weiden bemerkbar. Nächstes Jahr bestellen wir dann wohl am besten Schwimmflügel...

Die Umzäunung der Weiden erfordert erhöhte Aufmerksamkeit; mindestens ein Wolf ist in Ortsnähe mehrfach gesichtet worden. Bisher interessierte sich aber kein Isegrim näher für unsere Schafe. Hoffen wir, dass das so bleibt.

Ein paar freudige Nachrichten haben wir allerdings auch:

Im August wurde der 60. Geburtstag der Chefin gefeiert. Sehr leckeres Essen im Gelben Richard mit musikalischer Untermalung durch die Jagdhornbläser, opulentes Frühstück bei Anna und Johann Mayer und viele nette Gäste - es war ein sehr schönes Fest.

Im Dezember 2016 erweiterte Enkelkind Nr. 4 den Familienkreis. Beinahe ein Weihnachtsbengel, äääh -engel... aber nur beinahe.

Viel Neues vom Schnuckenhof!


Dieses Jahr ist die Website leider etwas auf der Strecke geblieben, weil so viele neue Projekte anstanden. Deshalb hier zunächst einmal die Ankündigung:

Natürlich gibt es auch dieses Jahr einen Schnuckenmarkt!
 Wie immer am zweiten Samstag im Oktober, dieses Jahr fällt dieser auf den 08.10.2016!
Weitere Infos dazu bald hier auf dieser Website, auf unserer Facebook-Seite oder per Telefon.

So, die zweite Ankündigung klang gerade schon etwas durch: Wir sind jetzt auch bei Facebook vertreten. Wer sowieso schon dort registriert ist, kann auch dort Neuigkeiten über unsere Tiere und den Hof erfahren, uns natürlich gerne liken und auch weiterempfehlen (=teilen). Aber auch diese Website wird hoffentlich in Zukunft wieder etwas öfter mit Neuigkeiten und Fotos bestückt werden.

So, was ist denn dieses Jahr so passiert?

September 2016: Elvis ist eingezogen, ein schöner, kräftiger Schnuckenbock mit einer interessanten dunklen Zeichnung auf dem Rücken, die aussieht wie ein Sattel. Fotos bald hier und bei Facebook. Elvis löst unseren sanften Dante ab, der schweren Herzens zu einem anderen Züchter umziehen muss, da er in den letzten zwei Jahren für viel Nachwuchs gesorgt hat. Um Inzucht zu vermeiden, ist dieser Tausch immer wieder nötig, weil die weiblichen Tiere zum größten Teil in der Herde verbleiben.

Die Enkelkinder sind mittlerweile nicht nur begeisterte Beifahrer in der Kutsche, sondern auch gern auf dem Trecker und sämtlichen anderen landwirtschaftlichen Geräten unterwegs. Auch auf den Ponys sitzen ist ein Highlight, das die beiden Vierbeiner mit viel Geduld über sich ergehen lassen. So langsam denken wir über die Anschaffung eines geeigneten Sattels nach, um die Rücken der Shettys nicht über Gebühr durch die spitzen Popos ihrer jungen Reiter zu strapazieren...

Im August waren wir auf unserem ersten Festival, "A summer's tale", in Luhmühlen vertreten. Unter dem Namen "Cattle and Sheep" gab es bei uns Leckereien von Heidschnucke und Angusrind aus dem Smoker. Aus rechtlichen Gründen durften wir leider im Vorfeld kaum Werbung machen, so dass es die Ankündigung nicht mit auf unsere Website geschafft hat.Wem es dort geschmeckt hat: Auch auf unserem Herbstmarkt ist der Smoker dabei!
 Leider war Petrus uns nicht besonders wohlgesonnen, es regnete sehr viel. Trotzdem hatten wir eine tolle Zeit und es hat alles wunderbar geklappt!

Juli 2016: Unsere Leinegänse haben dieses Jahr richtig viel zu tun: etliche Gössel sind aus den Eiern im Brutkasten geschlüpft und haben es über die ersten kritischen Wochen geschafft. Jetzt schnattern sie fröhlich auf dem Wirtschaftshof herum und planschen im Wasser, während Ziehvater Fritz eifersüchtig darüber wacht, dass ihnen keiner zu nahe tritt.

Die neuen Sommerwiesen sind (hoffentlich) Wolfssicher eingezäunt und das große Weidevergnügen ist nun gut doppelt so groß. Zwar müssen die Schäfchen den Wirtschaftsweg queren, um von einer Weide zur anderen zu kommen, und ein wenig Deckung fehlt auf den neuen Wiesen auch noch, aber die Grasqualität macht diese Unannehmlichkeiten anscheinend wett. Wenn die Schafe erst einmal begriffen haben, dass es "nach nebenan" geht, fliegt die Wolle nur so hinterher. Die wenigen Ausnahmen, die partout keine Lust haben ihre angestammte Weide am Bach zu verlassen, werden dann auch schon mal per Transport auf den Schultern der Schäfer/innen zu ihrem Glück gebracht. Das geht schneller, als die wolligen Sturköpfe per netter Überredung und gut gemeinten Richtungshinweisen auf den eigenen vier Füßen übersiedeln zu wollen. Die wollen nämlich einfach nicht, und was eine Heidschnucke nicht will, ist ihr nur sehr schwer nahe zu bringen.

Das Bienenjahr ist dieses Jahr eigentlich keines. Zu naß, zu unbeständig, und viele Völker schwinden dahin, ohne dass es eine offensichtliche Ursache dafür gibt.

Juni 2016: Im Frühjahr wurden viele viele Lämmer geboren, von denen nur sehr wenige die Unterstützung durch Flaschenmilch brauchten. So tummeln sich dieses Jahr deutlich über 100 Schafe auf der Sommerweide, wobei die Nachzügler und ein paar etwas schwächere Exemplare unter der Obhut von Schaf Nummer 62, unserem Kuschelschaf, auf der Hofnahen Obstwiese unter genauerer Beobachtung verbleiben. Allerdings haben wir auch dieses Jahr weniger Zwillinge als früher, was den angenehmen Nebeneffekt hat, dass auch weniger Leichtgewichte und Sorgenkinder darunter sind.

Frühjahr 2016: Durch unsere praktische, aber immer noch nicht perfekte Heuraufe haben die Schafe mittlerweile einen kleinen Aussichtshügel in ihrem Winterauslauf. Es wird Zeit, dass sie auf die Weide hinauskommen, sonst klettern sie irgendwann noch über den Zaun! Wer eine perfekte Heuraufe für gehörnte Schafe kennt, aus der nicht so viel Heu verloren geht, der möge sich bitte bei uns melden...

 

Herbstmarkt auf dem Schnuckenhof am 10.10.2015!

Auch dieses Jahr findet wieder der beliebte Herbstmarkt statt: am zweiten Samstag im Oktober. Viele bekannte Gesichter werden wieder dabei sein und ihre Kunst sowie landwirtschaftlichen Erzeugnisse feilbieten. Man hat auch von neuen Attraktionen läuten hören, einiges davon soll recht heiß sein... weitere Informationen demnächst auf dieser Seite. Wer einen schönen Tag unter netten Leuten verbringen um abends, angenehm gefüllt mit Eindrücken, Wissen und nicht zuletzt regionalen Spezialitäten, zufrieden auf's heimische Sofa (oder eines der herrlichen Betten der umliegenden Gasthäuser) sinken möchte, ist herzlich eingeladen, uns und unsere Heidschnucken zu besuchen! Auch bei Regen immer einen Besuch wert, es gibt zahlreiche trockene Plätzchen, die zum Verweilen einladen - und manch einer, der noch ein wenig in der Gegend umherstreift, hat bei feuchtem Wetter auch noch Glück auf der Pilzjagd!

 

August 2015

Der trockene Sommer setzt den Wiesen ziemlich zu, so dass wir vermutlich dieses Jahr früher mit der Heufütterung beginnen müssen. Bis auf kleinere Blessuren hat die Schafherde aber bisher das Jahr gut überstanden. Die Lämmer wachsen und gedeihen auf ihrer großen Sommerwiese, wo der nahezu immer wehende Wind die schlimmsten Fliegenplagen verhindert.

 

Juli 2015

Eine große Überraschung auf der Schafwiese im Kleinformat: Das letzte Lämmchen des Jahres hat das Licht der Welt erblickt. Recht spät, aber das kleine Mädchen macht sich prima und flitzt schon vergnügt mit den größeren Halbgeschwistern auf der Wiese herum, während die Frau Mama ein wachsames Auge auf sie hat.

 

Juni 2015

Die Schafschur, und vor allem wohl das Protestgeblöke, als es mitten am hellichten Tage - zur schönsten Frühstückszeit! - in den Stall gehen sollte, haben das eine Enkelkind derart beeindruckt, dass Tagelang ein jedes vierbeinige Tier mit einem lauten "Bäääääh!" begrüßt wurde. Waren vorher schon Unterscheidungen in "Wiiieh-Prr" (ein Pferd oder Pony), "Datze" (Katze - heimischer Favorit), "Hauhau" (Hund) und "chrchr" (Schwein) bzw. "Mouu"(Kuh) und "Baaaoooou" (Hirsch) getroffen worden - danach war alles nur noch Bäääh. Die Schafe fühlten sich jedenfalls wohl angesprochen, sie nahmen den kleinen Zweibeiner, der des öfteren im hohen Gras und dicken Stroh auf dem Hosenboden landete, sehr gelassen hin. Allerdings guckten sie nach der Schur genauso erstaunt wie ebendieser Zweibeiner, als auf einmal alle Kumpels so anders aussahen!

 

Mai 2015

Dieses Jahr stimmt auch bei uns einmal, was man sonst von Heidschnucken gern behauptet: Es gibt mehr Einlings- als Mehrlingsgeburten. So ist es auf der Wiese nicht ganz so wuselig wie sonst, aber dafür sind eigentlich alle kräftig und sehr fidel. Flaschenlämmer gibt es dieses Jahr auch nur wenige, dafür haben die Enkel aber um so mehr Spaß daran, diese kleinen Wollknäuel mit "Mi"-Flaschen zu versorgen.

 

April 2015

Ein kleiner Osterhase hat Einzug gehalten und wird hoffentlich bald auch bei uns auf dem Hof mit Cousine und Cousin spielen: Willkommen, Enkelkind Nummmer 3!

 

März 2015

Gans(z) aufmerksame Leihmutter:
Unsere Leinegans hat heuer ein paar Eier untergelegt bekommen, die wegen eines Fuchsangriffes auf ihre Mutter verwaist waren. Sie setzte sich gleich ins gemachte Nest und passt scharf auf, dass ihren neuen Schützlingen auch keiner zu nahe kommt. Vielleicht animieren die Kuckukskinder ja auch ein bißchen dazu, selbst noch welche zu legen?!

 

Ostermarkt in Dannenberg Auf dem Ostermarkt am 22.03.2015 in Dannenberg sind wir wieder mit unserem Spezialitäten - Stand dabei. Wir freuen uns auf schönes Wetter und nette Kunden!

 

Erste Küken sind geschlüpft! Neues Leben auf dem Schnuckenhof: Nachdem auch dieses Jahr die Frühblüher unseren Vorgarten in ein Blütenmeer verwandelten, sind jetzt die ersten Küken des Jahres geschlüpft. Noch tummeln sie sich unter der warmen Rotlichtlampe, aber bald geht es hinaus ins Freie, Würmer jagen, Buddeln, Bienen ärgern, Körner picken und Sandbaden. Ein paar Nachzügler trödeln noch in den den Eiern herum, aber auch die werden es bald ans Licht der Welt geschafft haben.

 

Februar 2015

Unser cremiger Rapshonig ist bereits länger ausverkauft, die Vorräte an Sommertracht gehen auch so langsam zur Neige. Die Vorbereitungen für ein neues Bienenjahr laufen dafür schon auf Hochtouren.

 

Januar 2015

Des einen Freud, des anderen Leid: bisher gab es wenig Schnee. Hofhund Vicky findet's blöd, sie liebt Schneeballschlachten, aber alle, die sonst früh morgens Schnee schippen müssen, freut's. Ansonsten werden unsere Hunde recht bequem. Als älteren Herrschaften ist der Winter ihnen am liebsten, wenn sie ihn aus der Ferne, auf ihrem Plätzchen vor dem Kamin liegend, betrachten können. Die beiden Zwerge, die langsam mobil werden, sind ihnen anstrengend genug. Mit Engelsgeduld lassen sie aber nahezu alles über sich ergehen und geben sogar ihr Spielzeug und ihre Körbchen her, wenn so ein kleiner frecher Krabbler sich damit vergnügt. Wilde Verfolgungsjagden werden sich aber bis jetzt zum Glück nur innerartlich geliefert -  Vicky jagt Bautz seine Weihnachtskauknochen ab, der ihr die Spielbälle; und Cousine und Cousin testen, was schneller geht: zweibeiniges Vorwärtswackeln (Cousin) oder vierläufiges Krabbeln (beide). Bisher trägt Krabbeln den Sieg davon.

 

Oktober 2014

Jahrmarkt vorbei, das Jahr klingt aus
Bei etwas durchwachsenem Wetter zog es dieses Jahr nicht so viele Menschen auf unseren Hof. Die Neuerungen, wie z.B. Heidschnuckenkebab und vor allem die köstlichen Ingwer-Honig-Bratwürste kamen jedoch gut an und wir freuen uns schon auf das kommende Jahr. Ein dickes Dankeschön an alle Aussteller und fleißigen Helfer! Bildimpressionen folgen früher oder später, ein ausführlicherer Bericht ist aber dieses Jahr leider nicht möglich. Außer der Administrator findet nachts noch ein bißchen Zeit.


Auf dem Hof beginnt die ruhige(re) Zeit im Jahreslauf, und die Schafe werden Ende Oktober nach einer letzten Kontrolle aufgestallt. Der Stall wartet schon dick eingestreut auf seine Bewohner, und bis zum Frühjahr werden im Lammstall noch ein paar Änderungen vorgenommen.

 

Ergänzung unserer Produktpalette: BARFer aufgepasst!
Dieses Jahr auf dem Herbstmarkt werden wir erstmalig Artikel zum BARFen anbieten: Knochen, Lammohren (mit Fell), Lammbeinchen samt Huf (mit Fell), Innereien (Lunge, Leber, Pansen, Niere, Herz), Schlund... Allles frisch bzw. tiefgekühlt. Nur so lange der Vorrat reicht.

Für alle, die jetzt entsetzt aufschreien: wir finden, dass wir unseren Tieren am ehesten "gerecht" werden, wenn möglichst viel bzw. alles auch tatsächlich verwertet wird. Hunde (und auch Katzen) brauchen Knochen, Knorpel, Fell/Hufe und Innereien (oder die Äquivalente der Futtermittelindustrie...) für ihre gesunde Ernährung, und sie freuen sich auch darüber, wenn sie an so einem tollen Knochen nagen dürfen. Warum also nicht einfach ausprobieren? Sie können natürlich auch Lammfilets an Ihren Liebling verfüttern, aber ich für meinen Teil bin da egoistisch und esse den größten Teil davon lieber selbst...

Die Knochen bitte nicht abkochen vor dem Verfüttern, nach derzeitiger Lehrmeinung unter BARF-Erfahrenen erhöht dies die Gefahr von Unfällen durch Knochensplitter etc. deutlich. Möchten Sie komplett in das BARFen einsteigen, vermitteln wir gern kompetente Beratung, was die richtige Zusammensetzung und Menge angeht. Als Schmankerl neben dem normalen Futter sind unsere Produkte allerdings auch ausgezeichnet geeignet, weil gesund und ohne Zucker, Konservierungsstoffe etc.

Die kuscheligen, langhaarigen Lammfelle eignen sich übrigens ebenfalls nicht nur hervorragend als wärmende, klimaausgleichende Unterlage für Herrchens Sessel, Autositz oder Frauchens Bett, sondern auch fürs Hunde- oder Katzenkuschelplätzchen (siehe Bildergalerie). Ist auch mal was anderes als diese hellen, kurzen Lammfelle, die es überall gibt. Passend zur Einrichtung in dunkelbraun, grau meliert, graubraun, gewellt oder glatt - suchen Sie sich Ihr Lieblingsfell aus! Auch Babys finden die Felle im Kinderwagen oder als Krabbelunterlage toll, unsere Enkeltochter hat allerdings noch ein ganz dünnes Mulltuch darüber, da sie zu gerne die Haare ausreißt und versucht, sie zu essen... Natürlich Babys nie mit/in dem Fell alleine lassen!

 

Schnuckenmarkt am 11.10.14
Natürlich veranstalten wir auch dieses Jahr einen Schnuckenmarkt! Die Bezieher des Newsletters sind schon eingeweiht, alle anderen finden die Informationen jetzt auf der Website unter dem Punkt Schnuckenmarkt 2014. Unter dem Motto "Schnucken gucken und probieren" laden wir euch wieder herzlich ein, euch unseren Betrieb anzuschauen, die vielen kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region zu probieren, euch von der Marktjette, der Waldfee und anderen unterhalten zu lassen und - hoffentlich - mit gefüllten Mägen, Herzen und Einkaufstaschen nach Hause zu fahren. Vergesst eure Kühltasche sowie die stumpfen Messer, Scheren etc. nicht!

 

Brückenfest am 03.10.14 in Darchau: Am 03.10. findet in Darchau das Brückenfest statt. Dort werden wir auch mit einem kleinen Stand vertreten sein.

 

Viel Neues auf dem Schnuckenhof trotz langer Funkstille!

Zunächst einmal möchten wir um Verzeihung bitten, dass die Website im vergangenen Jahr so schmählich vernachlässigt wurde. Neben technischen Schwierigkeiten, die den Bericht zum vergangenen Jahrmarkt geschluckt haben und das Hochladen neuer Bilder sowie des neuen Logos nicht zulassen, haben sich gleich zwei Enkelkinder auf dem Schnuckenhof eingestellt und sorgen für viel Wirbel. Eines davon verhindert auch jetzt beidhändiges Tippen, so dass das schreiben langsamer von Statten geht als sonst, der Fehlerteufel sich leichter einschleicht und auch mal komplette Berichte durch einen kleinen, nicht vorgesehenen Tastendruck verschwinden, bevor sie abgespeichert sind… Das wird noch lustig, wenn die beiden erst Laufen können und den gesamten Hof unsicher machen.

Trotzdem hat sich auch sonst viel getan auf dem Schnuckenhof.

Auf der Website gibt es in den nächsten Tagen eine neue Rubrik: die Bildergalerie. Dort werden in Zukunft immer wieder Fotos eingestellt, die teilweise Ereignisse dieses Newsblogs dokumentieren, teilweise aber auch einfach nur so schön sind. Im Newsblog werden auch weiterhin keine Fotos erscheinen, weil er sonst einfach zu unübersichtlich wird. Eventuell strukturieren wir hier auch noch mal um. Der folgende Jahresbericht in Kurzform ist am besten von unten nach oben zu lesen!

Die Flächen vor dem Honigraum und der Kühlkammer haben ein Pflaster erhalten, so dass man auch nach längeren Regefällen trockenen Fußes in die Räume gelangt. Auch alle Schafställe im alten Stall haben einen neuen Boden bekommen. Der Lammstall ist nächstes Jahr dran. Außerdem ist ein neuer Winterauslauf für die Schafe geplant, der zwar dem Gemüsegarten endgültig den Garaus macht, aber mehr Platz für die gewachsene Herde bietet. Der Kopfsalat muss also ins Hochbeet umziehen und Pony Mulle wird seines Lieblingssportes, dem Erdbeeren angeln, beraubt. Vielleicht hält der Zaun vom Ponyauslauf dann auch mal länger als zwei Jahre durch.

 

Am letzten Septemberwochenende waren wir wieder mit einem kleinen Stand auf der Messe auf dem Kiekeberg vertreten. Viele nette Menschen haben uns besucht, sich mit uns über die Archehöfe unterhalten und auch kräftig eingekauft. Unser Marktstand erhält demnächst auch einen zum neuen Logo passenden Anstrich: dunkelgrün mit niedlichen Schäfchen drauf. Um auch auf kleinen Märkten flexibel Waren anbieten zu können, haben wir uns einen kleinen fahrbaren Marktwagen ausgedacht (-> Bildergalerie). Vielleicht sehen wir uns demnächst?!

 

Apropos Herbst. Dieses Jahr brauchte Bautz gar nicht mit auf die Jagd, für die er ohnehin langsam zu alt wird: Die Hirsche veranstalteten ein so schönes und vor allem lautes Konzert, dass man sie teilweise sogar auf dem Hof hören konnte.

 

Rechtzeitig vor den ersten Herbstmärkten haben wir mit unserem Schlachter einige neue Ideen realisiert, wie z.B. die Schnuckenbratwurst mit Ingwer und Honig. Eine feine Bratwurst für Grill und Pfanne, deren leichte Schärfe durch die Süße des Honigs abgerundet wird und einfach nur lecker ist. Da schmeckt nichts nach Schaf! Natürlich ohne Geschmacksverstärker und sonstige unnötige Zusätze hergestellt. Ein kleiner Hinweis für alle, die kein Schwein essen dürfen/mögen: Unsere Würste enthalten alle einen kleinen Anteil Schwein, da sie sonst zu trocken würden. Ausnahmen werden speziell gekennzeichnet verkauft!!

 

Zum ersten Mal kommen unsere Schafe in diesem Winter in den Genuss von traditionell gezogenen Bio-Futterrüben: Von Hand gesät, von Hand verzogen, von Hand geerntet und gereinigt. Viel Arbeit! Da merkt man mal, was frühere Generationen geleistet haben, denen keine großen landwirtschaftlichen Maschinen zur Verfügung standen. Die Mühe hat sich aber gelohnt, denn die Rüben sind bester Qualität, die Umwelt wurde weniger belastet und Spaß hat es auch gemacht.

Auch die Heuernte fiel dieses Jahr sehr reichlich aus, so dass unsere Schafe wieder nur Futter aus eigener Produktion kredenzt bekommen. Ausgenommen eine besondere Mineralstoffmischung, die besonders die Mutterschafe brauchen, um gesunde Lämmer zur Welt bringen zu können.

 

Einen neuen Anstrich hat auch der Zaun, der den Wirtschafts- vom Gartenhof trennt, erhalten. Er strahlt jetzt wieder im schönsten Grün und hält hoffentlich noch einige Jahre die Hunde davon ab, sich mit den Gänsen anzulegen. Die sind nämlich nicht wirklich begeistert von Vierbeinern.

Einige Weiden, vor allem die Ponywiesen, haben einen neuen Zaun erhalten. Die Eichenpfähle aus dem eigenen Wald halten unsere erfindungsreichen Shettys hoffentlich ein paar Jahre dort, wo wir sie hingebracht haben...

 

Die neue Futterraufe hat den Sommer nicht ganz unbeschadet überstanden: Dante, der Hauptverdächtige aufgrund seiner Stärke, hat einige der Stahlstreben verbogen. Da die Schafe immer noch recht viel Heu herausziehen und auf dem Boden verteilen (und dann natürlich nicht mehr fressen, vom Boden isst man schließlich nicht) ist die Raufe allerdings sowieso noch verbesserungswürdig. Wir tüfteln weiter.

Im Spätsommer holte ein Fuchs alle unsere Hühner. Angefangen vom kleinsten Hahn bis zur dicksten Henne: Reineke hat sie alle innerhalb kürzester Zeit eine halbe Stunde vor der Schließung des Stalles zur Nacht ums Leben gebracht. Glücklicherweise blieben die gelegten Eier unversehrt, so dass wir mittels Brutmaschine trotzdem noch Thüringer Barthühner auf unserem Hof haben. Die Gelegenheit des leeren Hühnerstalles haben wir nicht nur für eine kleine Sanierung des Stalles, sondern auch für den Einbau eines neuen Fensters für mehr Luft und Licht genutzt, außerdem hat das große Hühnerstalltor einen neuen Anstrich erhalten und der Auslauf wurde etwas versetzt und neu eingezäunt. Das enthebt hoffentlich auch unseren alten Jagdhund Bautz der selbst auferlegten Pflicht, ausgebüxte Hühner wieder einzusammeln und in der Küche abzuliefern.

Die Heidschnucken konnten sich beim Weideauftrieb über den neuen, großen Unterstand auf der großen Sommerweide freuen. Auch der kleinere Unterstand auf der vorderen Seite wird noch der vergrößerten Anzahl der Herdenmitglieder angepasst. Die neue Futterraufe für das Heu wird ausgiebig getestet.

Auch der Wald erhielt Zuwachs: eine Menge frisch gepflanzter Kiefern, Fichten, Douglasien, Rot- und Hainbuchen, Wildapfel und – birne und Eichen sorgen in Zukunft für eine bessere Co2-Bilanz und können vielleicht mal den Enkeln als Nutzholz dienen. Damit sie auch in Ruhe wachsen können, haben wir einige Flächen einzäunen lassen. Sonst freuen sich nämlich die in ausreichender Zahl vorhandenen Rehe und Rothirsche über die nette Spende an frischem, schmackhaftem Grünzeug.

 

Im Frühjahr freuten wir uns auch auf kleine Leinegänschen: Die Gans saß fleißig auf ihrem Nest und brütete – nichts aus! Sie hat nämlich keine Eier gelegt. Quasi als Entschädigung haben wir mit der Brutmaschine Enteneier ausgebrütet und uns mit den süßen Entchen getröstet. (-> Bildergalerie, Enten auf dem Dach)

 

Im Frühjahr gab es eine Menge Lämmer, die zwischen Ende März und Anfang Mai geboren wurden. Einige der „Zutreter“, weibliche Jungtiere aus den vergangenen Jahren, haben sich prächtig entwickelt und stocken ab Herbst unsere Herdbuchherde von 39 auf 48 Muttertiere auf.

Verkostung auf dem Schnuckenhof: Am 19.10.2013 durften wir eine Gruppe des Vereins "Slow Food" (www.slowfood.de) begrüßen. Nach einer Tour zu den Heidschnucken auf der Weide wurden die Gäste bei einer Hofführung über unseren Betrieb informiert. Anschließend genossen wir zusammen bei einer Verkostung "Deutsches Corned Lamm", "Heidefrühstück", "Schnuckenknacker", verschiedene Honigsorten sowie einige Produkte vom Bentheimer Schwein und den Parkrindern anderer regionaler Anbieter. Zum Aufwärmen bei den doch schon recht herbstlichen Temperaturen gab es hausgemachte Rote-Beete-Suppe (natürlich aus eigenem Gemüse) sowie Kaffee und Klönschnack. Wir hoffen, es hat unseren Gästen genauso viel Spaß gemacht wie uns und freuen uns, wenn auch andere Gruppen gegen einen kleinen Unkostenbeitrag an einer solchen Verkostung teilnehmen möchten. Anschließend gibt es natürlich die Gelegenheit, die getesteten Produkte zu erwerben. Gerne machen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

12.10.2013: Trotz des in der Nacht noch katastrophal anmutenden Wetters hatten wir auch dieses Jahr wieder geradezu unverschämtes Glück bei unserem Schnuckenmarkt! Alle Informationen sowie schöne Bilder finden Sie unter dem Menüpunkt "Schnuckenmarkt 2013". Unser Dank gilt wie immer allen Ausstellern, Mitwirkenden und Helfern, die trotz des angekündigten schlechten Wetters das Wagnis eingingen und dafür mit mildenTemperaturen, einem weitgehend trockenem Herbsttag sowie erfreulich vielen, gut gelaunten Besuchern belohnt wurden. Es hat uns viel Spaß gemacht und wir hoffen, möglichst viele von euch im kommenden Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

 

Vorankündigung: am 12.10. (2.Samstag im Oktober) findet auch dieses Jahr wieder unser Schnucken-/Herbstmarkt statt! Weitere Informationen dazu bald unter dem Menüpunkt "Schnuckenmarkt 2013". Vorschläge für leckere Heidschnuckenrezepte finden Sie übrigens unter dem Punkt Erzeugnisse -> "Schlämmereien"!

21./22.September 2013: Der Schnuckenhof ist dieses Jahr auf der Lebensmittelmesse auf dem Kiekeberg vertreten. Weitere Informationen unter: www.kiekeberg-museum.de unter Aktuelles. 

September 2013: Ein turbulentes Jahr auf dem Schnuckenhof neigt sich dem Ende zu - die Wintersaison wartet hoffentlich mit weniger Überraschungen auf. Was haben unsere Schnucken dieses Jahr nicht alles erlebt: der neue Lammstall, die ersten größeren Verletzungen bei den Lämmern (ein gebrochenes und mehrere verstauchte Beine - das hatten wir noch nie! Zum Glück ist es bei allen wieder gut ausgeheilt und sie springen munter über die Wiese). Ein Lämmchen, das partout lieber aus der Flasche als bei seiner Mama trinken will und jeden Zweibeiner mit lautem "Määäääähh määääähh määääh" begrüßt... Dann das Hochwasser und die anschließende Hitzeperiode, die vor allem einigen unserer älteren Damen zu schaffen gemacht hat. Im nächsten Jahr wird deshalb der Um- und Neubau der Unterstände auf den Sommerweiden in Angriff genommen. Und seit dem Spätsommer die Frage: Wann kommen die Wölfe das erste Mal an unserer Wiese vorbei? Wir machen uns jedenfalls schon mal Gedanken zum optimalen Zaun zur Abwehr von allzu neugierigen und/oder hungrigen Vierbeinern mit spitzen Zähnen.

Das Bienenjahr war nicht so ertragreich wie erhofft. Schlechte Witterungsbedingungen und andere Widrigkeiten hinderten unsere fleißigen Mitbewohner an vielen Stellen am Eintragen des "flüssigen Goldes". Vor allem die Ernte an Rapshonig fiel dieses Jahr ungewohnt mager aus. Trotzdem können wir weiterhin qualitativ hochwertigen Bienenhonig anbieten - dieses Jahr eben mit dem Schwerpunkt "Sommertracht". Dieser Honig ist etwas dunkler und kräftiger als der beliebte Rapshonig, kristallisiert jedoch auch nicht ganz so schnell aus und eignet sich hervorragend als Aufstrich, zum Kochen und Backen und zum Süßen von kräftigem Tee. Eine Geschmacksexplosion der besonderen Art - probieren Sie doch mal, welche Aromen Sie herausschmecken können!

August 2013: Ein neuer Bock zieht auf dem Schnuckenhof ein. Schmusebacke Cäsar beglückt ab sofort eine andere Damenschar, und unser Neuzugang mit Namen Dante darf sich jetzt mit unseren Damen beschäftigen.

Außerdem machen sich die Nachzuchten des Thüringer Barthuhns ganz prächtig. Einige werden im Herbst zum Verkauf stehen. 

Eine Führung für die Kleinsten hat nicht nur uns, sondern auch unseren Gästen sehr viel Spaß gemacht. Eine Gruppe der Dahlenburger Ferienkinder verlebte einen "Jägertag im Wald", bei dem die Kinder den Wald durch des Jägers Augen entdecken konnten: Mit Fernglas und Jagdhorn ausgerüstet ging es durch den schönen Zeetzer Wald, auf der Jagd nach Spuren, Wissenswertem und Interessantem rund um das heimische Wild. Bilder und eine kleine Beschreibung des Ablaufes finden sich unter "Aktionen, Feiern, geführte Wanderungen". 

Juli 2013: Das Hochwasser hatte unsere Region in den letzten Wochen fest im Griff. Nicht zuletzt dank der vielen fleißigen Helfer haben die Deiche gehalten und Schlimmeres verhindert - nichtsdestotrotz konnten unsere Tiere lange Zeit nicht auf die Sommerweide, da sie sprichwörtlich unter Wasser stand. Die Weiden rund um den Hof waren schon sehr heruntergefressen, als wir die Tiere endlich auf die Sommerweide in der Elbaue führen konnten. Der 1. Heuschnitt verzögerte sich aus dem selben Grund ebenfalls erheblich - die Heuwiesen waren durch das hochdrückende Wasser noch länger nicht nutzbar als die Sommerweide. 

Mai 2013: Der Lammstall hat seine Feuertaufe bestanden und sich gut bewährt. Ein paar kleinere Änderungen hier und da werden wir noch vornehmen müssen - es war z.B. eigentlich nicht vorgesehen, dass die Lämmer die Heukrippe als Schlafplatz nutzen - aber im Großen und Ganzen funktioniert das System schon ganz gut. 

Januar 2013: Unser neuer Ablammstall nimmt Formen an. In den alten Kuhstall eingepasst und weitestgehend aus Fichtenholz aus dem eigenen Wald gebaut, bietet er unseren Mutterschafen ab dieser Lammsaison ein schönes Zuhause für die ersten Lebenstage ihrer Kleinen. Nachdem sie in den Einzelboxen in Ruhe die Geburt und die ersten aufregenden Tage hinter sich gebracht haben, dürfen sie zunächst zusammen mit anderen Müttern in den "Kindergarten" auf der anderen Seite des Kuhstalls. Finden sich die Mutter-Kind-Paare auch hier zurecht und treten keine Probleme auf, wird die Rasselbande auf die erste Wiese in der Nähe des Hofes gebracht. Hier können sich die Lämmer an die frische Luft und die Mütter an das erste frische Gras gewöhnen. Sind dann alle Lämmer auf der Welt, geht es - sofern die Witterung es zulässt - gemeinsam auf die große Sommerweide. 

 

 

24.Dezember 2012: Der Weihnachtsmann hat unsere Schnucken besucht und einen Weihnachtsbaum mitgebracht. Die Bescherung war ein großer Erfolg, innerhalb weniger Stunden war der Baum kahl wie mit dem Sandstrahler bearbeitet. Vielen Dank, lieber Weihnachtsmann, es hat sehr gut geschmeckt!

Dezember 2012: Teilnahme am Neuhäuser Weihnachtsmarkt. Es gibt Reibekuchen aus Bio-Kartoffeln mit selbstgemachtem Apfelmus sowie unsere Heidschnuckenbratwurst (natürlich frei von Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln!).

Ende Oktober 2012: Aufstallung der Heidschnucken. Nach einem kleinen Umbau im Hauptstall fühlt sich die gewachsene Herde noch wohler in ihrem Winterquartier. 

Oktober 2012: Der diesjährige Herbstmarkt war wieder ein voller Erfolg. Bei etwas unbeständigem, aber weitgehend trockenem Wetter genossen unsere Besucher Spezialitäten von Heidschnucke,  Thüringer Waldziegen & Co. Dazu gab es frischen Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen, Biokartoffeln aus Timkenberg und leckeren, frisch gebackenen Zuckerkuchen aus dem Steinofen. Das frische Steinofenbrot "ging weg wie warme Semmeln" und die allgemeine Stimmung war sehr gut. Allen Helfern und Ausstellern wie immer an dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön für die tatkräftige Mitarbeit und die hervorragende Laune!

Unsere Produktpalette hat sich um einige Spezialitäten erweitert: Corned Lamm, Mettwurst im Glas (gekocht), Schnuckenknacker, Schnuckenschinken nach neuem Rezept und Mortadella von der Schnucke (im Glas) legen den Grundstein für unser neues Projekt: Versand von unseren Spezialitäten als Geschenkpaket. Nur auf Bestellung und nur solange der Vorrat reicht! 

Außerdem hat unser Schnuckenshop den Betrieb am Tag des Herbstfestes aufgenommen und seine Feuertaufe mit Bravour bestanden. Ab dem Frühjahr 2013 wird er zu regelmäßigen Zeiten geöffnet sein und Spezialitäten von Schnucke, Bienen und aus regionaler Produktion anbieten. Weitere Informationen bald auf dieser Website. 

Biobetrieb - Unsere Bemühungen der vergangenen Jahre tragen Früchte: unsere Zertifizierung als EU-Biobetrieb rückt in greifbare Nähe. Ein solches Zertifikat erhält, wer seit mindestens zwei Jahren den gesamten Betrieb nach EU-Biovorschriften betreibt, d.h. keine künstlichen Düngemittel, genveränderte Futtermittel/Saatgut, Pflanzenschutzmittel etc. einsetzt. Auch die Medikation der Tiere (Schafe und Hühner) erfolgt nur im akuten Bedarfsfall (nicht vorbeugend) und wird genau dokumentiert.

Frühjahr 2012: Seit Anfang März ist bei uns Lammzeit. Dieses Jahr gibt es wieder viele Zwillinge, die uns in Atem halten. Ein Lamm wurde leider tot geboren. Die Mutter hatte allerdings Glück: eines der Zwillingslämmer wurde von seiner Mutter nicht richtig angenommen. Der Versuch, die Kleine der Mutter des toten Lämmchens unterzuschieben, war erfolgreich. Nun sind sie ein Herz und eine Seele. Das Lämmchen wächst und gedeiht und Mutter und Kind sind zufrieden.

Seit dem 16.03.2012 sind wir Partnerbetrieb des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe!In Kürze sind wir mit einem Beitrag und einigen Fotos auf der Website (siehe Linkliste) des Biosphärenreservates vertreten.

 

November 2011: Die Arche Region Amt Neuhaus hat Zuwachs bekommen. Ein Paar Leinegänse schnattert munter in Stall und Hof und vergnügt sich im eigens angelegten Gänsebadeparadies. Wir hoffen auf Gössel im nächsten Jahr! Auch die Thüringer Barthühner haben sich mittlerweile gut eingelebt und bringen frischen Wind in unser Hühnergehege.

Oktober 2011: Der NDRhat dem Schnuckenhof einen Besuch abgestattet. Dieser Link führt zum Bericht: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/arche105.html

Oktober 2011: Der Jahrmarkt war ein voller Erfolg, mit vielen netten Gästen, Ausstellern und wenig Regen!  Bilder finden sich unter dem Punkt "Jahrmarkt 2011".

Aus aktuellem Anlass: Der Honig unserer Bienen ist NICHT mit Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen belastet. Einige Leser werden vielleicht die Diskussion um Honig verfolgt haben, der mit Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen, welche nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen sind, belastet ist. Letztendlich wurde ein Verbot dieser Ware ausgesprochen und der Honig aus betroffenen Gebieten muss auf die Konzentration gentechnisch veränderter Inhaltsstoffe hin untersucht werden. Erst nach einer gesonderten Zulassung und Kennzeichnung darf dieser Honig verkauft werden.

Honig aus unserer Region betrifft das nicht, da im Einzugsgebiet unserer Bienen und noch weit darüber hinaus keine Anbau- oder Versuchsflächen mit gentechnisch veränderten Pflanzen existieren (siehe z.B.http://www.risikoregister.de/gvo/anbau_gentechnikmais_2011.php oder http://apps2.bvl.bund.de/stareg_web/search.do?d-16544-p=3) Import-Honig, z.B. aus Kanada, ist von diesem Problem durchaus betroffen, da dort gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden dürfen, die hier in der EU keine Zulassung als Lebensmittel haben.

 

September 2011: Die Vorbereitungen für den Jahrmarkt am 08.10.2011 von 11-18 Uhr laufen auf Hochtouren! 

September 2011: Unsere Heidschnuckendamen haben einen neuen Verehrer: CÄSAR ist auf unserem Hof eingezogen. Nachdem er erst mal etwas skeptisch in die Runde geschaut hat, scheint er sich jetzt schon sehr wohl zu fühlen und knüpft erste Kontakte zu seinen Ladys.

 

August 2011: Jetzt haben wir auch Enten! Die kleinen Gössel wandern ganz munter durch die Gegend und fressen alles, was nicht Niet- und Nagelfest ist. Das Gehege für die Gänse, die im Herbst einziehen sollen, ist schon im Bau. Dann haben wir eine weitere bedrohte Haustierrasse auf dem Hof.

 

Juli 2011: Heuernte und Hochzeit! Viel Arbeit auf dem Schnuckenhof.

 

Frühjahr 2011: Eine Menge Lämmchen wurden dieses Jahr geboren. Es hat zwar nicht ganz zum Rekord gereicht, da ein paar Einzellämmer dabei sind (wie eigentlich bei Heidschnucken üblich), aber alle sind gesund und munter. 

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